der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Veitsbronn – Obermichelbach für die Heilig – Geist – Kirche Obermichelbach zum Schutz der Gesundheit in Gottesdiensten an Sonn- und Feiertagen, für Kasualgottesdienste und andere Gottesdienstformen in der Zeit der Corona-Pandemie

  1. Gottesdienste können gefeiert werden. Alle Personen in der Kirche tragendurchgehend FFP2 – Masken. Für Kinder und Jugendliche zwischen dem sechsten und 15. Lebensjahr ist eine Mund – Nasen – Bedeckung ausreichend. Ausnahme: Wem aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen das Tragen einer FFP2 – Maske nicht möglich oder zumutbar ist, ist von der Trageverpflichtung befreit. Diese Befreiung muss durch eine ärztliche Bescheinigung belegt werden. Das Hausrecht erlaubt auch eine strengere Regelung als die staatliche Regelung zur Befreiung, d.h. im Zweifel sollte das Tragen verlangt werden. Der Landeskirchenrat empfiehlt, dass alle, die an Gottesdiensten (liturgisch, in Ensembles oder Sicherheitsteams) beteiligt sind, sich zuvor testen oder testen lassen. Bitte beachten Sie, dass solche Schnelltests nur eine Momentaufnahme liefern. Hygiene-Schutzvorkehrungen müssen unbedingt auch bei Vorliegen eines negativen Testergebnisses eingehalten werden. Geimpfte und genesene Personen sind auch weiterhin bei der für den jeweiligen Kirchenraum erlaubten Gesamtbesucherzahl mitzuzählen. Auch hier ist der Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Wichtig: Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von größer als 300 gelten Gottesdienste als triftiger Grund, das Haus zu verlassen. Dies ist mit der staatlichen Seite einvernehmlich so besprochen.
  2. Am Eingang steht ein Desinfektionsspender bereit. Auf Desinfektion der Hände wird geachtet.
  3. Jeder Körperkontakt ist zu vermeiden.
  4. Mindestabstand 1,5 m, auch beim Betreten und Verlassen der Kirche. Enge Emporen bzw. Emporen mit engen Aufgängen werden nicht genutzt.
  5. Markierte Sitzplätze ergeben die Höchstzahl der Teilnehmenden (max. 40 Einzelpersonen). Angehörige des eigenen Hausstands können nebeneinandersitzen.
  6. Gesangbücher werden nur aufgelegt, wenn sichergestellt ist, dass sie nach der Benutzung 72 Stunden nicht zugänglich sind.
  7. Gottesdienstdauer unter einer Stunde ist nicht verpflichtend, aber bei örtlich starkem Infektionsgeschehen empfohlen.
  8. Liturgisches Sprechen und Predigen ohne FFP2- Maske mit Mindestabstand 2 m (wo lautes Sprechen ohne Mikrofon nötig ist, weiterhin 4 m).
  9. Mikrofone werden nur von einer Person benutzt und anschließend desinfiziert.
  10. Einlagen werden nur am Ausgang eingesammelt. Es wird kein Klingelbeutel herumgereicht.
  11. Musik im Gottesdienst: Gemeindegesang ist bei einer Inzidenz unter 100 wieder erlaubt, in geschlossenen Räumen mit FFP2-Maske, im Freien auch ohne Maske, jeweils unter Einhaltung der gebotenen Abstände. Ein Liturg/eine Liturgin darf ebenso wie ein kleines Ensemble ohne Maske singen. Vokal- und Instrumentalensembles sind möglich, auch einzelne Mitglieder von Posaunenchören dürfen spielen. Dabei muss ein Abstand zueinander und in alle Richtungen von 2 m eingehalten werden, womit sich die Obergrenze für Ensembles ergibt. Anlassbezogen darf zur Vorbereitung eines Gottesdienstes geprobt werden. Regelmäßig wiederkehrende Proben sind bei einer Inzidenz unter 100 wieder zulässig.
  12. Abendmahl im Gottesdienst wird als Wandelkommunion mit Mindestabstand 1,5 m ausgeteilt (nur wo das nicht kreuzungsfrei möglich ist, in gut organisierten Halbkreisen).
  13. Höchstgrenze an Teilnehmerinnen und Teilnehmern: Für Gottesdienste im Freien wie im Inneren bestimmt sich die Höchstgrenze nach dem vorhandenen Platz bei Einhaltung des Mindestabstands.
  14. Gottesdienste im Freien: Bei Gottesdiensten im Freien besteht keine Maskenpflicht.
  15. Die Teilnahme am Gottesdienst ist allen Personen untersagt, die aktuell positiv auf COVID-19 getestet oder unter Quarantäne gestellt sind, Atemwegsprobleme (respiratorischen Symptome jeder Schwere) haben, an einer Krankheit leiden, unspezifische Allgemeinsymptome oder Fieber haben oder in den letzten vierzehn Tagen Kontakt zu einem bestätigten an COVID-19 Erkrankten gehabt oder sich im selben Raum wie ein bestätigter COVID-19-Fall aufgehalten haben.
  16. Bei jedem Gottesdienst gibt es ein vom Leitungsgremium benanntes Team aus zwei Personen, das in das Sicherheitskonzept eingewiesen ist und dieses freundlich und bestimmt umsetzen kann.
  17. Ist die Höchstzahl der Teilnehmenden überschritten, wird freundlich darauf hingewiesen und auf weitere Gottesdienste in der Pfarrei, den Gottesdienst@home, sowie auf Fernseh-, Radio- und Onlineangebote verwiesen. Es werden weiterhin Gottesdienste zum zu Hause Feiern aus der Pfarrei Veitsbronn-Obermichelbach angeboten.
  18. Gottesdienste für KiTas und Horte werden analog zu Schulgottesdiensten gehalten: In den Räumen der Einrichtung folgen sie dem Hygienekonzept der jeweiligen Einrichtung, in den Räumen der Kirchengemeinde dem der Kirchengemeinde. Der KV kann beschließen, dass auch bei Gottesdiensten in Gemeinderäumen oder in der Kirche das (unter Beachtung der örtlichen Fallzahlen) jeweils aktuell gültige Hygienekonzept der jeweiligen Einrichtung übernommen wird. Dabei ist sicherzustellen, dass der Gottesdienst nicht öffentlich ist. Abstandregeln und Vorgaben zum Tragen einer MNB von Kindern, Personal und weiteren Personen richten sich dann nach dem Hygienekonzept der Einrichtung.

Stand: 11.06.2021

Pfr. Johannes Meisinger

Pfrin. Ulrike Weeger

im Namen des Kirchenvorstands Obermichelbach