Ich seh die Wellen kommen und gehen,
Sorgen toben, wenn die Winde sich drehen.
So viele Fragen, wer weiß schon was kommt.
Nur dunkle Wolken am Horizont.
Komm und still den Sturm in mir,
mein rastloses Herz sehnt sich nach dir.
Komm und still den Sturm in mir,
mein rastloses Herz wird ruhig bei dir.
Ich werd ruhig bei dir.“
Wenn ich an den Herbst denke, dann fällt mir
aus irgendeinem Grund dieses Lied von Samuel Harfst ein. Es steht so vieles vor uns, bevor es dann in die Advents- und Weihnachtszeit
geht – so viele Feste, wie Reformationstag, Buß – und Bettag, Volkstrauertag, Ewigkeitssonntag,
… Und ganz ehrlich, ich finde, das sind nicht die „leichten“ Feste. Gleichzeitig wird alles bisschen ruhiger, dunkler und farbenfroh zugleich,
und ich merke – nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich – in jeglicher Ausprägung, dass es anders ist als im Sommer. Selbst als eigentlich optimistische und durchaus positive Person
merke ich auch Melancholie darüber, dass alles nicht mehr so locker und flockig läuft.
Ich werde ruhiger und sehne mich nach allem, was warm und kuschelig ist – ich mag sogar nicht mehr barfuß laufen, sondern bevorzuge
die dicken Wollsocken. Und in diesem ganzen Geschehen spür ich besonders diese Sehnsucht nach Geborgenheit, nach Nähe – nicht
unbedingt zu Menschen – sondern wirklich, bei Gott zu sein, zur Ruhe zu kommen, neu auftanken zu können. Genau da werde ich ruhig und,
ganz ehrlich, das tut so gut.
Vielleicht mögt ihr euch das Lied ja auch mal anhören (auf Youtube geht das wunderbar) und
Gott einladen, euren Sturm zu stillen, der eben bei jedem anders aussieht.
Ich wünsche euch eine ruhigere und auch erholsame
Herbstzeit mit ganz viel Jesus,
eure Miri Peipp



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