Das C-Wort

„Das C-Wort“ Liebe Gemeinde: Das C-Wort! Ihr wisst bestimmt, welches Wort ich meine. Das C als der dritte Buchstabe im Alphabet ist weit vorne gelegen.

Natürlich kann ich auf das Wort Corona eingehen, das Wort, das uns nun seit über einem Jahr verfolgt. Doch an dieser Stelle möchte ich auf ein anderes Wort mit C eingehen: Christus als ein Teil des Dreieinigen Gottes. Christus, der Mensch und Gott ist, der uns die Angst nehmen möchte. „Seid nicht bestürzt und habt keine Angst!“, ermutigte Jesus seine Jünger. „Glaubt an Gott und glaubt an mich!“ (Johannes 14,1) Wer oder was ist es, das uns momentan antreibt? Haben wir Angst oder sind wir frei von Angst? Bestimmt uns Corona mit Angst, oder Christus, der uns frei machen will von Angst? Jetzt wo dieses Wort in den Nachrichten, im Internet und in den Social Media zu dem alles bestimmenden Wort Corona geworden ist, ist es, denke ich, wichtig, auch das andere C-Wort nicht aus dem Blick zu verlieren, Corona hin, Corona her. Gerade in diesen unsicheren Zeiten sollte dieses eine C-Wort wieder anfangen, unseren Alltag zu bestimmen, unseren Alltag neu beleben und Hoffnung spenden und nicht beschränken wie Corona. Das „Christus Wort“ ist so viel wichtiger als die Angst, die uns vielleicht einnimmt. Jesus Christus als der Vollender des Glaubens, der uns durch den Tod und Schmerz vorangegangen ist, möchte auch jetzt immer bei uns sein. Lasst uns in dieser Passionszeit versuchen, konkret bei allem Stürmischen im Alltag, bei neuen Inzidenzien, An- und Abmeldungen in Kitas und Schulen, zwischen Homeoffice, Homeschooling und so vielem mehr, nicht den Blick auf Christus und den Blick auf das Kreuz zu verlieren. Deswegen möchte ich ermuntern, sich auch mal eine Auszeit zu nehmen und sich z.B. nur 10 Minuten am Tag wieder auf Christus zu besinnen und ins Gebet zu gehen. UND ich bin gewiss, dass sich unser C-Wort durchsetzen wird, dass Christus sich dir und euch zeigen wird, wenn wir ihn nur in unseren Alltag und unsere Häuser lassen. Auf diesem, unserem Passionsweg bis Ostern wollen wir versuchen, bei dem negativen C-Wort immer wieder an den zu denken, der immer bei uns ist. Auch gerade in dieser so schwierigen und bewegenden Zeit. Fokusiert wollen wir auf Jesus Christus blicken und uns von ihm unsere Angst nehmen lassen, so wie es der Evangelist Johannes schreibt. Lasst uns frei von Angst glauben.

Ihr Gemeindereferent Jan Niedrig

Gemeindebrief April/Mai 2021

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